obacht

obacht ist in früher Entwicklung und noch nicht bereit für Familien. Auf GitHub mitverfolgen

Fragen und Antworten

Was Eltern am häufigsten über obacht fragen.

Ist obacht schon fertig?

Noch nicht. obacht ist in früher Entwicklung: Die erste Familie nutzt es gerade auf echten Handys, einem PC und einem Fernseher, und es gibt noch keine Version zum Herunterladen. Was wo funktioniert (englisch) zeigt, wie weit jede Funktion auf jeder Art von Gerät ist.

Auf welchen Geräten läuft es?

Android-Handys und -Tablets, Windows-PCs und Google TV bekommen die obacht-App. Konsolen, Smart-TVs und andere Geräte lassen sich über obachts DNS-Filter (Websites und Online-Dienste) oder einen UniFi-Router begrenzen (Internet aus zur Schlafenszeit oder wenn die Zeit aufgebraucht ist). Auch Spielzeit auf Steam kann zählen. iPhones, iPads und Linux-PCs sind geplant. Jede Funktion auf jedem Gerät: Was wo funktioniert (englisch).

Liest obacht die Nachrichten meines Kindes oder schaut zu, was es tut?

Nein. Du siehst, welche App wie lange genutzt und wann sie geöffnet wurde (das lässt sich pro Kind abschalten), wann der Bildschirm an war und wie oft das Handy entsperrt wurde. obacht zeichnet nie auf, was in Apps passiert: keine Nachrichten, keine Suchbegriffe, keine Bildschirmfotos, keine Tastatureingaben. Besuchte Websites und wo das Handy ist, bleiben aus, bis du sie für ein Kind einschaltest, und werden dann höchstens 30 Tage aufbewahrt. Website-Verlauf (englisch), Standort (englisch).

Sieht mein Kind, was ich sehe?

Ja. obacht ist auf dem Gerät des Kindes immer sichtbar, und dein Kind sieht dort alles, was du sehen kannst: die Restzeit, die Regeln und welche seiner Daten du anschauen kannst. Auf Wunsch bekommt es eine eigene Anmeldung (englisch), um seine Regeln zu sehen und Änderungen vorzuschlagen.

Funktioniert es ohne Internet?

Ja. Dieselbe Regel-Engine läuft auf dem Server und auf jedem Gerät. Ein Handy oder PC hält seine Grenzen also auch offline ein und meldet die genutzte Zeit, sobald es wieder online ist. Geräte am DNS-Filter brauchen die Verbindung, weil der Filter auf dem Server läuft.

Kann mein Kind obacht umgehen oder deinstallieren?

Das hängt vom Gerät ab. Auf einem Handy, das als verwaltetes Familiengerät eingerichtet ist, kann das Kind obacht nicht entfernen, die Uhr nicht verstellen und nicht im abgesicherten Modus starten. Auf anderen Android-Handys macht obacht das Entfernen schwer und sagt dir Bescheid, wenn sein Schutz abgeschaltet wird; ganz verhindern lässt Android das einer normalen App aber nicht. Unter Windows braucht das Kind ein Standardkonto (du behältst das Administratorkonto), dann kann es obacht nicht beenden. Alles, was Google, Apple und andere obacht nicht erlauben, steht in den Plattform-Einschränkungen (englisch).

Kann mein Kind um mehr Zeit bitten?

Ja. Es bittet auf seinem Handy oder PC darum, gern mit Begründung, und du antwortest vom eigenen Handy aus. Du kannst auch ungefragt Zeit schenken oder alle Geräte auf einmal pausieren.

Beide sind kostenlos und funktionieren gut auf ihrer eigenen Plattform. obacht hält ein Regelwerk über alle Plattformen: 45 Minuten Spiele am Tag heißt 45 Minuten auf Handy, PC und Steam zusammen. Dein Kind braucht kein Google- oder Apple-Konto, obacht ist Open Source, und du kannst es auf deinem eigenen Server betreiben.

Und iPhones und iPads?

Geplant, aber pausiert: Apple lässt Apps die Bildschirmzeit nur über seine eigene Bildschirmzeit-Schnittstelle begrenzen, mit einem kostenpflichtigen Entwicklerprogramm und Apples Freigabe. Was das erlauben wird und was nicht, steht in den Plattform-Einschränkungen (englisch).

Was kostet es?

Selbst betrieben ist obacht kostenlos. Das gehostete Angebot bekommt einen Familientarif mit allen Funktionen, monatlich oder jährlich; der Preis wird vor dem Start bekannt gegeben. Du kannst es einen Monat ausprobieren, und nichts verlängert sich von selbst.

Wo liegen die Daten meiner Familie?

Wenn du obacht selbst betreibst, auf deinem Server und nirgends sonst. Gehostet bekommt deine Familie ihr eigenes obacht mit eigener Datenbank, die sie mit keiner anderen Familie teilt. Wir sehen nur, was wir für den Betrieb brauchen (deinen Tarif, ob alles läuft, wie viel Platz es braucht), und schauen nur hinein, wenn du es für den Support erlaubst: befristet und protokolliert.

Kann ich eigene Werkzeuge anbinden?

Ja. Alles, was die Eltern-App kann, geht über obachts dokumentierte Schnittstelle (API). Eigene Skripte können das mit API-Tokens auch. Es gibt eine Integration für Home Assistant (englisch), und die Anmeldung über einen eigenen Identitätsanbieter (OpenID Connect) geht ebenfalls.

Ist obacht Open Source?

Ja. Der Code steht unter der AGPL-3.0, die Dokumentation unter CC BY 4.0, beides auf GitHub.